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Worin unterscheiden sich Hartgestein und Weichgestein?

Hartes und weiches Gestein sind zwei Kategorien von Gesteinen, die sich in ihrer Härte, Dichte und Mineralzusammensetzung unterscheiden. Dies wirkt sich unmittelbar auf ihre Verwendung in verschiedenen Bereichen wie Bauwesen, Kunst oder Dekoration aus. Lesen Sie in diesem Beitrag das Wichtigste zu den Unterschieden und den jeweiligen Steinsorten.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Unterscheidung zwischen hartem und weichem Gestein basiert auf ihren physikalischen Eigenschaften und der Art der Steinbearbeitung.
  • Hartgestein wie Granit ist härter und widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abrieb, während Weichgestein wie Marmor weniger dichte Mineralien und eine geringere Robustheit aufweist.
  • Die Verwendung von hartem und weichem Gestein variiert stark. Hartes Gestein findet Anwendung im Bauwesen, während weiches Gestein eher für Bildhauerei, Skulpturen und dekorative Zwecke genutzt wird.
Hartgestein Headerbild von NZR Naturstein Zentrum Ruhr GmbH
Smileus – stock.adobe.com

Warum wird zwischen Hart- und Weichgestein unterschieden?

Die Unterscheidung beider Gesteinsarten beruht vor allem auf dem Einsatz der benötigten Werkzeuge. Beide Varianten haben unterschiedliche physikalische Eigenschaften und werden anders bearbeitet, gesägt und geschliffen. So weisen z. B. harte Gesteine wie Granit oder Basalt eine hohe Härte und Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzern oder Abrieb auf. Weiche Gesteine wie Marmor oder Sandstein enthalten wiederum weniger dichte Mineralien und sind im Vergleich weniger robust. 

Eindeutige Aussagen über die Gebrauchseigenschaften lassen sich aus dem Vergleich jedoch nicht immer ableiten. Nur Fachkräfte mit gesteinskundlichen Kenntnissen können differenzieren, welche Möglichkeiten für den Einbau oder die Verwendung eines Gesteins existieren.

Worin unterscheiden sich die beiden?

Hartes und weiches Gestein unterscheiden sich unter anderem in folgenden Aspekten:

  • Härte: Hartes Gestein besitzt mit einem Härtegrad von mehr als 5 eine höhere Härte im Vergleich zu weichem Gestein, dessen Wert darunter liegt.
  • Dichte: Hartes Gestein ist in der Regel dichter und kompakter als weiches Gestein, welches eine niedrigere Dichte aufweist.
  • Mineralzusammensetzung: Hartes Gestein besteht aus mineralischen Verbindungen mit hoher Härte wie Quarz, Feldspat oder Glimmer. Weiches Gestein wiederum setzt sich aus weniger dichten Mineralien wie Kalzit oder Tonmineralen zusammen.
  • Verwendung: Vor allem in der Verwendung sind beide Gesteinsarten sehr unterschiedlich. Hartes Gestein wird häufig im Bauwesen für Bodenbeläge, Treppen oder Fassaden eingesetzt. Weiches Gestein hingegen findet eher in der Bildhauerei, für Skulpturen oder als dekoratives Material Verwendung.

Welche Steinsorten fallen in die Kategorie Weich- bzw. Hartgestein?

Zu den harten Gesteinen zählen Tiefen-, Erdguss- und Umwandlungssteine, wie zum Beispiel Granit, Basalt, Syenit oder Gneis. Oftmals werden diese unter der Kategorie „Granit“ zusammengefasst, was aber so nicht korrekt ist. Granite verfügen über eine fein- bis grobkörnige, ebenmäßige Optik. Gneis oder Migmatit hingegen zeichnen sich oft durch attraktive Maserungen, Adern oder Zeichnungen und kräftige Farben aus.

Beispiele für weiche Gesteine sind z. B. Marmor, Kalkstein oder Travertin, die häufig allgemein als Marmor bezeichnet werden. Marmorgesteine wirken wärmer und weicher als harte Steine und zeigen sich in unterschiedlichen Farbtönen, Texturen, Aderungen und Strukturen.

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